Der NiPoGi AK1PLUS ist ein Einsteiger-Mini-PC, der für Büroarbeiten, Studium und den leichten Heimgebrauch konzipiert wurde, nicht für anspruchsvolle Höchstleistungen.
Vorteile: Geräuschloser Betrieb, sehr geringer Stromverbrauch (6 W), zwei 4K-Ausgänge, vorinstalliertes Windows 11 Pro und für den Preis überraschend gute Speichererweiterungsmöglichkeiten (bis zu 10 TB über M.2 und 2,5"-SATA).
Nachteile: Fest verlöteter Arbeitsspeicher (nicht erweiterbar), N5030-Prozessor (bereits 2026 etwas veraltet), kein USB-C-Anschluss und eine Grafikkarte, die für anspruchsvolle Spiele nicht optimal geeignet ist.
Kurz gesagt: Wenn Sie einen günstigen PC zum Surfen, Bearbeiten von Dokumenten, Ansehen von 4K-Inhalten, Einrichten eines Heimservers oder sogar eines Heim-NAS dank seiner enormen Speicherkapazität suchen, ist dieses Modell mehr als ausreichend; wenn Sie Videos bearbeiten oder Spiele spielen möchten, sollten Sie sich die Variante N97/N100 ansehen.
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📦 Auspacken und Inhalt der Box
In der Kiste fanden wir:
- Mini-PC NiPoGi AK1PLUS.
- Externe Stromversorgung.
- VESA-Halterung zur Befestigung hinter dem Monitor oder Fernseher.
- HDMI-Kabel.
- Befestigungsschrauben.
- Mehrsprachiges Handbuch.
Alles ist gut in Schaumstoff verpackt und geschützt, es gibt keine losen Teile oder minderwertige Kabel.
🔧 Wichtigste technische Spezifikationen
| Komponente | Detail |
|---|---|
| Prozessor | Intel Pentium Silver N5030 (bis zu 3,1 GHz, 4 Kerne/4 Threads, 4 MB Cache) |
| Grafikdesign | Intel UHD Graphics 605 |
| RAM | 8 GB / 12 GB LPDDR4 (fest verlötet, nicht erweiterbar) |
| Hauptlager | M.2 2280 SSD, 256 GB (kompatibel mit NVMe PCIe 3.0 oder SATA), erweiterbar auf bis zu 2 TB |
| Sekundärspeicher | Zusätzlicher Einschub für 2,5"-SATA-III-SSDs (6 Gbit/s), bis zu 8 TB, max. Dicke 7 mm |
| Maximaler Gesamtspeicher | Bis zu 10 TB durch Kombination beider Steckplätze |
| Betriebssystem | Windows 11 Pro vorinstalliert |
| Konnektivität | Dualband-WLAN 5, Bluetooth 4.2, Gigabit-LAN |
| Video | 2× HDMI 2.0, Dual-4K@60Hz |
| USB | 2× USB 3.2 Gen1, 2× USB 2.0 (ohne USB-C) |
| Verbrauch | 6 Zoll |
| Abmessungen / Gewicht | 12,8 × 12,8 × 5,1 cm / 386 g |
| Preis | 175 € (Version mit 8 GB RAM) / 229 € (Version mit 12 GB RAM) |
🎨 Design- und Bauqualität
Das Gehäuse besteht aus fingerabdruckresistentem, mattem Kunststoff mit einer schlichten schwarzen Oberfläche.
Es gibt kein Knarren oder Nachgeben beim Hantieren, obwohl das Plastik, wie bei den meisten günstigen Mini-PCs in diesem Segment, leicht ist und kein "Premium"-Gefühl vermittelt.
Dank seiner kompakten Größe (weniger als 400 g) lässt es sich leicht transportieren oder dank der mitgelieferten VESA-Halterung hinter einem Fernseher verstecken.
🖥️ Bildschirm und Multimedia

Der AK1PLUS verfügt über keinen eigenen Bildschirm (es handelt sich um einen Mini-Desktop-PC), zeichnet sich aber dadurch aus, dass er die duale 4K-Ausgabe mit 60 Hz über HDMI 2.0 unterstützt, was in dieser Preisklasse ungewöhnlich ist.
Das Erlebnis beim Ansehen von 4K-Streaming ist dank der Hardware-Dekodierung des UHD 605 flüssig, der integrierte Sound ist jedoch einfach: Für Musik oder Anrufe empfehlen wir die Verwendung externer Bluetooth-Lautsprecher.
⚙️ Leistung und Software
Hier müssen wir realistisch werden. Der N5030 ist ein sehr einfacher Chip, und die Benchmarks bestätigen dies: In Cinebench R23 erzielt er in vergleichbaren Tests rund 313 Punkte im Single-Core- und 628 Punkte im Multi-Core-Test und liegt damit deutlich unter der neueren N100/N97-Familie, die in anderen Versionen desselben AK1 Plus-Gehäuses verwendet wird.
Im Alltag bedeutet dies: reibungsloses Surfen im Internet mit mehreren Tabs, nahtlose Office-Nutzung und Videoanrufe.
Windows 11 Pro wird ohne vorinstallierte Bloatware vom Hersteller ausgeliefert und erhält reguläre Updates von Microsoft.
🔋 Energieverbrauch und Kabel
Mit einem Stromverbrauch von nur 6 W ist er einer der effizientesten Mini-PCs auf dem Markt und ideal, wenn Sie ihn rund um die Uhr als Heimserver oder leichtes NAS laufen lassen möchten.
Beinhaltet ein kompaktes externes Netzteil vom Typ „Laptop-Ladegerät“ ohne zusätzliche minderwertige Kabel.
🌡️ Temperatur und Geräusch (Tatsächliche thermische Werte)

Dank des doppelten 180°-Lüfters bleibt das Gerät auch unter Dauerlast unter 38 dB, und Nutzerbewertungen bestätigen, dass das Geräusch „ein leichtes Summen ist, überhaupt nicht störend“.
Bei leichten Aufgaben ist keine Drosselung feststellbar, allerdings steigt die Temperatur bei längerer CPU-Auslastung von 100 % merklich an, was bei einem so kompakten Gehäuse üblich ist.
🔌 Konnektivität und Extras

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Dualband-WLAN 5 + Bluetooth 4.2 (kein WLAN 6)
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Kabelgebundenes Gigabit-Ethernet-LAN
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Wake-on-LAN, PXE-Boot, Einschalten durch RTC
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Das Fehlen eines USB-C-Anschlusses ist im Vergleich zu neueren Modellen ein Schwachpunkt.
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Ohne NFC, Fingerabdruckleser oder IP-Zertifizierung (normal in dieser Kategorie).
🔧 Erweiterung und Upgrades

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Arbeitsspeicher (RAM): Die 12 GB sind fest auf dem Mainboard verlötet und können nicht aufgerüstet werden. Dies ist die wichtigste Einschränkung, die vor dem Kauf beachtet werden sollte.
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Primäre SSD: Das System verfügt über eine 256 GB große M.2 2280 SSD, die in ihrem einzigen M.2 2280-Steckplatz untergebracht ist und sowohl mit NVMe PCIe 3.0- als auch mit SATA-SSDs kompatibel ist. Bei Bedarf kann sie durch eine SSD mit bis zu 2 TB ersetzt werden.
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Zweiter Laufwerksschacht (2,5" SATA): Zusätzlich zum M.2-Steckplatz verfügt das Gehäuse über einen weiteren Schacht für eine 2,5"-SATA-III-SSD (6 Gbit/s) mit bis zu 8 TB Speicherkapazität und einer maximalen Dicke von 7 mm. Damit ist der AK1PLUS eine interessante Option für alle, die hohe Geschwindigkeit (M.2) und große Speicherkapazität (2,5") in einem Gerät kombinieren möchten – eine Seltenheit bei Mini-PCs dieser Preisklasse.
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Installationsprozess: Laut Hersteller und wie von Nutzern in ihren Rezensionen bestätigt, ist der Zugang zu beiden Einschüben einfach, was das Upgrade auch für Nutzer ohne technische Vorkenntnisse erheblich erleichtert.

🆚 Vergleich mit direkten Wettbewerbern
| Modell | CPU | RAM | Lagerung | Ungefährer Preis | Ideal für |
|---|---|---|---|---|---|
| NiPoGi AK1PLUS (N5030) | Pentium Silver N5030 | 12 GB (fest) | 256 GB SSD | 229 € | Standard-Bürosoftware, Heimserver |
| NiPoGi AK1 Plus (N97) | Intel N97 | 16 GB DDR4 | 512 GB SSD | ca. 250–280 € | Office-Suite + leichte Multimedia |
| Beelink Mini S12 | Intel N95 | 8-16 GB | 256–500 GB | ca. 180–220 € | Alternative ähnlich dem Basissortiment |
| GMKtec N100 | Intel N100 | 16 GB | 512 GB | ca. 220–260 € | Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis |
Laut unabhängigen Tests bietet das N97 bis zu 15 % mehr Leistung als das N100/N95. Wenn Ihr Budget es zulässt, ist diese Variante dem hier getesteten N5030 vorzuziehen.
💬 Rezensionen auf bekannten Seiten
Verifizierte Rezensionen auf Amazon heben durchweg den leisen Betrieb und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis hervor: Ein Nutzer beschreibt es als brauchbaren Ersatz für den Raspberry Pi beim Einrichten von Heimservern (OpenVPN, Web) und betont die einfache Möglichkeit, eine zweite SSD ohne Schrauben einzubauen. Ein anderer Käufer vergleicht die Bootzeiten positiv mit denen eines deutlich leistungsstärkeren Desktop-Computers (Ryzen 7 + RTX 4080), stellt aber klar, dass es für Anwendungen abseits von Spielen gedacht ist.
Die Tests von Fachmedien zu ähnlichen Gehäusevarianten (N97) fallen etwas kritischer aus: iMTest vergibt die Note „befriedigend“ (3,2/5) und merkt an, dass der Mini-PC „für anspruchsvolle Aufgaben wie Videobearbeitung nicht leistungsstark genug“ sei. Zudem wird das Fehlen eines USB-C-Anschlusses als Schwachpunkt hervorgehoben. AndroidPC.es bewertet die N97-Version mit 67 % und nennt klare Vorteile (zwei Videoausgänge, VESA-Unterstützung, geringe Geräuschentwicklung) sowie spezifische Nachteile (kein USB-C-Anschluss, langsamer als eine NVMe SATA M.2 SSD).
🧪 Technische Tests (Version mit 12 GB RAM)
Cinebench R23 (CPU):
Single-Core: ~313–495 Punkte | Multi-Core: ~628–1293 Punkte.
📌 Fazit: Typische Leistung für einen Einsteiger-Chip. Ausreichend für einfache Aufgaben, aber nicht ausreichend für rechenintensive Anwendungen wie Rendering oder Videokomprimierung.
Geekbench 6:
Single-Core: ~411 Punkte | Multi-Core: ~868 Punkte.
📌 Fazit: Im Single-Core-Test erreicht er kaum ein Drittel der Leistung eines modernen Core i3, im Multi-Core-Test entspricht er jedoch einem AMD Athlon Silver 3050U – ausreichend für einfaches Multitasking (mehrere Tabs, Office, Streaming).
PassMark CPU-Benchmark:
Multithread: 2.522 Punkte | Singlethread: 1.199 Punkte.
📌 Fazit: Von über 5.900 getesteten CPUs belegt sie Platz 3.400 und bestätigt damit, dass es sich um einen sehr einfachen Prozessor handelt, der auf minimalen Stromverbrauch und nicht auf hohe Leistung ausgelegt ist.
Vergleich mit der N97-Variante desselben Gehäuses (Referenz):
Das N97 erreicht im Cinebench R23 780–865 Punkte im Single-Core- und 1.965–2.314 Punkte im Multi-Core-Test, mit einem PCMark-10-Wert von ca. 3.134 Punkten.
📌 Fazit: Das N97 ist bei Multithreading-Anwendungen 100 % bis 150 % leistungsstärker als das N5030 – der bedeutendste Unterschied zwischen den beiden AK1PLUS-Versionen.
Speicher (werkseitig installierte SATA-SSD):
In CrystalDiskMark-Tests auf dem gleichen Gehäuse erreichte die werkseitig installierte SSD Lesegeschwindigkeiten von ca. 529 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von ca. 483 MB/s.
📌 Fazit: Das sind ordentliche Geschwindigkeiten für eine SATA-SSD, die sich jedoch deutlich verbessern, wenn Sie auf eine NVMe-PCIe-3.0-SSD im verfügbaren M.2-Steckplatz aufrüsten.
Stromverbrauch unter Last:
In Labortests mit vergleichbaren Gehäusen lag der Stromverbrauch im Normalbetrieb bei rund 16 W und stieg selbst unter Volllast nur auf 18 W.
📌 Fazit: Dies bestätigt die enorme Energieeffizienz dieser Mini-PC-Familie, die sich ideal für den 24/7-Betrieb als Heimserver eignet.
Technisches Gesamturteil: Die Zahlen bestätigen Ihre Vermutung angesichts des Preises – der N5030 ist ein überhitzter Prozessor aus dem Jahr 2019, der sich für Büroarbeiten und Surfen eignet, nicht aber für anspruchsvolle Aufgaben. Wenn Ihr Budget es zulässt, bietet die N97-Variante im gleichen Gehäuse einen deutlich höheren Leistungssprung bei einem moderaten Preisunterschied.
🎮 Gaming und Emulation (12 GB RAM-Version)
Die Intel UHD Graphics 605 ist eine sehr leistungsschwache integrierte Grafikkarte, daher ist dieser Mini-PC nicht für moderne Spiele geeignet. In Tests mit vergleichbarer Hardware erreichten Titel wie Fortnite, Cyberpunk 2077 und Battlefield selbst bei niedrigen Auflösungen kaum 2–8 FPS, und beliebte Spiele wie Roblox liefen nur im Bereich von 9–18 FPS, wobei selbst in einfachen Szenen deutliche Einbrüche auftraten.
Wo schneidet es gut ab? Bei sehr einfachen oder 2D-Spielen: Titel wie Minecraft (mit niedrigen Einstellungen), Fall Guys, Valorant mit minimalen Einstellungen oder Browserspiele und Gelegenheitsspiele sind mehr als ausreichend. Bei anspruchsvolleren Spielen stößt das Gerät jedoch deutlich an seine Grenzen.
Retro-Emulation: Hier verbessert sich die Situation deutlich. Dank der Fähigkeit der CPU, Software-Emulation gut zu verarbeiten (sie ist weniger von der GPU abhängig), ermöglichen Plattformen wie RetroArch ein flüssiges Spielerlebnis mit Konsolen vergangener Generationen.
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✅ NES, SNES, Game Boy Advance, Mega Drive: perfekte Performance, keine Fehler.
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✅ PS1, N64: Funktionieren in den meisten Spielen einwandfrei.
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⚠️ PS2 und GameCube: In weniger anspruchsvollen Titeln spielbar, jedoch mit Einbrüchen der Bildrate in grafisch aufwändigen Szenen; es wird empfohlen, die interne Auflösung zu verringern.
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❌ PS3, Switch, Wii U: außer Reichweite – die CPU und die iGPU haben nicht genug Leistung für diese neueren, anspruchsvolleren Kerne.
❓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Lässt sich der Arbeitsspeicher des NiPoGi AK1PLUS aufrüsten?
Nein, bei dieser 12-GB- oder 8-GB-Version ist der Speicher auf dem Motherboard verlötet und nicht erweiterbar.
Eignet es sich für die Arbeit mit Photoshop oder für die Videobearbeitung?
Für leichte Retuschen in Photoshop ja, aber für die Videobearbeitung ist das N5030 nicht ausreichend; hier empfiehlt sich die Variante N97.
Ist es mit zwei 4K-Monitoren gleichzeitig kompatibel?
Ja, über seine zwei HDMI 2.0-Anschlüsse unterstützt es zwei 4K-Displays mit 60 Hz.
Ist Windows 11 legal aktiviert?
Windows 11 Pro ist vorinstalliert; es wird empfohlen, die Aktivierung nach Erhalt zu überprüfen.
🏁 Abschließendes Fazit
Der NiPoGi AK1PLUS mit N5030-Prozessor ist nur dann eine sinnvolle Option, wenn Sie ein sehr begrenztes Budget haben und Ihre Anforderungen auf Büroanwendungen, Web-Browsing, 4K-Streaming oder einen einfachen Heimserver beschränkt sind. Wenn Sie Ihr Budget um etwa 20–30 € aufstocken können, bietet die Variante mit Intel N97-Prozessor und 16 GB RAM eine deutlich höhere Leistung und langfristig ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ideal für: Studenten, Büros, Digital Signage, Heimserver mit geringer Auslastung.
Nicht empfohlen für: Gaming, Videobearbeitung, intensive professionelle Anwendungen.
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